Ręceprecz odTybetu we are supporting a compaign. We invite you on website Ręceprecz odTybetu

Poland.com - Polish Homepage! Directory Forum
Travel - main page Zurück 
 
 
 English language version Russian language version French language version  

Freilichtmuseen

Eine Attraktion bilden auch die auf den Routen ganz Polens befindlichen Freilichtmuseen (skansen), in denen die volkstümliche Baukunst präsentiert wird. Sie bergen alte Originalbauten: Bauerngehöfte, Holzhütten, Ställe, Windmühlen, Schmieden, Kirchen und orthodoxe Gotteshäuser. Meistens sind es Rekonstruktionen ganzer Dörfer und die detailgetreu wiedergegebenen Innenräume der Häuser und Werkstätten.


Freilichtmuseum in Sierpc
Foto: www.poland.gov.pl

5 Freilichtmuseen, die es sich zu besuchen lohnt:

Kaszubski Ethnographischer Park in Wdzydze Kiszewskie - das älteste Freilichtmuseum in Polen, hier kann man die Kultur und die Folklore der Kaschuben kennenlernen. 30 hölzerne, rekonstruierte Objekte aus dem 17.-19. Jh., u.a. Hütten mit Bogenvorbau, eine holländische Windmühle und eine absolut unikale Kirche von 1700.
Wielkopolski Ethnographischer Park bei Gniezno (Gnesen) - im Landschaftspark von Ostrów Lednicki. Rekonstruktion eines großpolnischen Dorfes und eines Adelhofes - insgesamt 50 Objekte aus dem 17.-19. Jh.
Sierpc und Nowogród - zwei Freilichtmuseen in Masowien zeigen die farbige Folklore von Łowicz und der Kurpie-Region. Kurpische Häuser mit geschmückten Dachgipfeln und Fenstergesimsen, charakteristische Speicher mit Bogengängen, Objekte, die mit traditionellem Handwerk der Kurpen - Imkerei und Fischfang verbunden sind und eine Ausstellung märchenhaft farbenfroher Volkstrachten von Łowicz.
Orawski Ethnographischer Park in Zubrzyca Górna - schöne alte Bauernhäuser und Wirtschaftsgebäude von Orawa und Podhale (Tatra-Vorland).
Museum für Volkstümliche Baukunst in Sanok - das größte Freilichtmuseum in Polen mit wertvollsten historischen Holzbauten des Vorkarpatenlandes, u.a. verschiedene Arten von Hütten (chyży) und orthodoxe Kirchen. Der Park ist in Sektoren unterteilt, die einzelnen ethnographischen Gruppen gewidmet sind.

Das bekannteste Freilichtmuseum ist das archäologische Naturschutzgebiet in Biskupin. In den 30er Jahren des 20. Jh. wurden auf der Halbinsel am Biskupinsee Relikte einer alten Wehrsiedlung aus der Lausitzer Kultur entdeckt, die schätzungsweise 750-400 v.u.Z. entstanden ist. Die vom Sumpf umgebene Wehranlage ist die älteste dieser Art, die in Europa freigelegt wurden. Seinerzeit muss sie sehr bedeutungsvoll gewesen sein, da sie damals ca. 1200 Einwohner zählte. Sie lebten von der Landwirtschaft, von Vieh- und Pflanzenzucht und Handel - in der Nähe verlief die berühmte "Bernsteinstrasse", die die Ostsee mit dem Mittelmeer verband. Die Siedlung ist wahrscheinlich während des Angriffs der Scythier, eines Nomadenvolkes iranischer Herkunft zerstört worden.

Die umliegenden Sümpfe erwiesen sich als ein hervorragender Schutz gegen atmosphärische Einflüsse, so sind die unteren Teile der Holzkonstruktionen in dem Zustand erhalten geblieben, in dem sie vor etwa 2400 Jahren verlassen wurden. Der Rest der Siedlung wurde dank mühsamen archäologischen Arbeiten wiederhergestellt. Die Archäologen versuchten der die ganze Halbinsel einnehmenden Siedlung ihre ursprüngliche Architektur und Atmosphäre zu verleihen. Mitten durch die Wehrsiedlung läuft eine mit Eichen- und Kiefernbohlen ausgelegte Strasse. Die aus Holzbalken bestehenden und mit Strohdächern bedeckten großen Häuser stehen in parallelen Reihen. Man kann hineingehen und die Wohnräume besichtigen.


The Biskupin archaeological reserve
Foto: www.poland.gov.pl

Jeden September kommen Tausende von Touristen hierher, denn in dieser Zeit findet in Biskupin ein archäologisches Fest statt, die größte Veranstaltung dieser Art in Polen. Man kann lernen, Tongeschirr anzufertigen, mit dem Bogen und mit der Armbrust zu schießen, Feuer zu entfachen, Körbe zu flechten und mit einem Einbaum-Boot fahren. Dabei ergibt sich auch die Möglichkeit, die Arbeit eines Archäologen aus der Nähe zu betrachten. Die Wissenschaftler zeigen, wie man aus ein paar Scherben ein Gefäß zusammenfügen und anhand eines Holzstücks das Alter des Fundes feststellen kann.

In verschiedenen Teilen Polens stößt man auf geheimnisvolle Bauten, deren Entstehung von Archäologen aus ganz Europa immer noch umstritten ist. Am bekanntesten sind die steinernen Kreise in Pommern: in Węsiory, Odry, Leśno, in Łupawa und Siemirowice. Ihr Durchmesser beträgt in der Regel 13-33 m und in ihrer Nähe befinden sich zahlreiche Hünengräber - Grabhügel, die mit einer dicken Steinschicht belegt sind. Einige Forscher behaupten, dass die Kreise vom Anfang unserer Ära stammen, andere nehmen wiederum an, dass sie bereits früher, zwischen 4000 und 1800 v.u.z. existierten. Man weiß nicht, wer sie gebaut hat, ob es skandinavische Volksstämme oder viel früher lebende Völker waren.

Quelle: www.poland.gov.pl

 

 

 

Our Partners | Press releases | About us | Contact us | Reklama na poland.com!
2002-2006 Copyright by Poland Gateway Ltd.