
Foto: www.poland.gov.pl |
In Polen gibt es 23 Nationalparks. Ihre Aufgabe besteht darin,
die einzigartige Schönheit und die Besonderheiten der Natur an der
Ostsee und an den Seen, aber auch die Wälder, die europaweit einzigartigen
Flussgebiete, die Kalkfelsen und -höhlen sowie die Berge zu schützen.
Sieben von ihnen - der Słowinski-, Białowieski-, Kampinoski-, Babiogórski-,
Karkonoski-, Tatrzanski- und Bieszczadzki-Nationalpark - stehen
auf der UNESCO-Liste der Biosphärenreservate. Alle Parks sind für
Besucher zugänglich. In allen Parks gibt es zusammen 2500 km Wander-,
Reit-, Fahrrad- und Wasserwege. Die Eintrittspreise sind niedrig
und die Vorschriften touristenfreundlich: es ist verboten, von den
Wanderwegen abzuweichen, außerhalb der dafür bestimmten Plätze zu
campen und Abfälle zu hinterlassen. Die Jagd ist Besuchern verboten.
Außer den Nationalparks gibt es in Polen über 100 sehr schöne Landschaftsparks
und über tausend Naturschutzgebiete. Eine besondere Attraktion sind
die Wildgehege. In Białowieża und Miedzyzdroje kann man in freier
Wildbahn lebende Wisente, Wildschweine, Rehe und Hirsche, und in
Popielno und Kadzidłowo in den Masuren polnische Wildpferde, Biber
und Wölfe beobachten.
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